Carolin Römer – Das Labyrinth des Malers

Carolin Römer
Das Labyrinth des Malers

»Wenn er das Meer nicht fand, dann war er verloren, da war er sich sicher. Was würde er nicht alles tun, um hier lebend herauszukommen. […] Wieder kam Wind auf, raschelte im Gras um ihn herum und peitschte ihm die Regentropfen unbarmherzig ins Gesicht. Er schniefte. Hörte er da nicht Schritte? Ganz dicht hinter ihm? Er fuhr herum, nahm eine Bewegung wahr. Ein dürrer Kerl mit zotteligen Haaren, der scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht war, lange knochige Finger, die nach ihm griffen …«

Fin O’Malley begibt sich unfreiwillig auf eine Art Pilgerreise. Der Croagh Patrick will bestiegen werden, doch die wilde irische Landschaft meint es nicht gut mit Fin. Er verläuft sich im Nebel des Septembertages und landet bei Séamus Le Brun, einem alten Maler, der allein in seinem Wohnwagen am Meer haust. Als dieser in die Luft fliegt, sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf, doch Fins Spürsinn ist geweckt, besonders als im ausgebrannten Wrack zwei Goldmünzen gefunden werden. Der alte Sonderling hütet ein Geheimnis!
Fin begibt sich auf Schatzsuche. Und er ist nicht der einzige. Je tiefer er gräbt, desto unübersichtlicher wird der Fall. Und Fin muss feststellen, dass Kobolde auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren.