»Ich schaue Paula an, die seltsam abwesend an ihrer Zigarette zieht. Ihre Toten begleiten sie. Begleiten uns. Zu jeder Zeit, an jedem Ort.«

 

Ein Filmprojekt führt die Journalisten Paula und Stefano nach Ghana. Ihre Recherchereise auf den Spuren des Kolonialismus führt sie zu den berüchtigten Sklavenforts an der Goldküste. In der preußischen Festung Großfried­richsburg stoßen sie auf die Geschichte der deutschen Pilotin Hanna Reitsch, »Hitlers Fliegerin«, die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges den Einsatz von Selbstmordpiloten vorangetrieben hatte und in den 1960er Jahren für den umstrittenen Präsidenten Kwame Nkrumah in Ghana eine Segelflugschule errichtete. Paula, deren eigener Großvater gegen Kriegsende einen sinnlosen Fliegertod hatte sterben müssen, beginnt, sich intensiv mit Reitschs Lebensgeschichte zu beschäftigen. Als es in einer Hotelanlage zu einem scheinbar sinnlosen Überfall kommt, erhärtet sich der Verdacht, dass die neugierige Paula in ein Wespennest gestochen hat. Die Spur führt nach Berlin.

 

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Das Glück und die Liebe, der Verlust und die Sorge, das Leben in seiner Fülle und die Frage nach dem »Was bleibt?« – seit vielen Jahren wendet sich Eckhard Schon mit Gedanken, Gesprächen und Einladungen an seine Leser und Gäste im Leickshof in Siersburg. Längst erreicht er ein Publikum weit über den kleinen Ort im saarländischen Niedtal hinaus.

»Der Stab in der Erde« versammelt eine Auswahl seiner Texte aus den vergangenen zehn Jahren.

 

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Bereits für das noch unveröffentlichte Manuskript ihres neuen Lyrikbandes »statt einer ankunft« wurde Ulrike Bail 2020 in Luxemburg mit dem ersten Preis des Concours litteraire national ausgezeichnet. 2021 folgte der renommierte Prix Servais für ihren ebenfalls bei Conte erschienenen Gedichtband »wie viele faden tief«. 

Wir freuen uns mit der Autorin, dass nun auf die Auszeichnung auch die Veröffentlichung ihrer bemerkenswerten urbanen Gedichte folgt, die aus der Perspektive der Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs überraschende Blicke auf die Stadt Luxemburg werfen.

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Als im Sommer 2019 zu der Ausstellung »Die Malerkolonie Obersteinbach 1896–1918« Band I als Aufsatzband und Katalog erschien, war der Zuspruch beim Publikum und bei Presse, Rundfunk und Fernsehen sehr groß. Als Echo tauchten weitere Werke der jungen Künstlerinnen und ihrer Lehrer auf, vor allem aber auch zwei Fotoalben aus dem Nachlass des Künstlerkolonie-Erfinders Franz Hein, außerdem das Fotoalbum des Hotels Mischler in Schönau. Der nun erschienene Band II versetzt uns mitten hinein in jene liebenswerte Epoche neuer Malkunst.

 

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Ulrike Bail gewinnt den Prix Servais 2021 für ihren Gedichtband »wie viele faden tief«!
Der Luxemburgische »Prix Servais« wird seit 1992 jährlich auf Vorschlag einer unabhängigen Jury für das bedeutendste literarische Werk vergeben, das im Vorjahr erschienen ist.
In ihrer Begründung hebt die Jury die »Kühnheit der dichterischen Sprache« hervor. Bereits im vergangenen Jahr war Ulrike Bail in Luxemburg mit dem Nationalen Literaturpreis geehrt worden. Wir gratulieren unserer Autorin ganz herzlich und freuen uns mit ihr.
 
 
 
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Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Zweibrücken 1940–1945

Herausgegeben von Gertrud Schanne-Raab und dem Arbeitskreis »Zwangsarbeit« der VHS Zweibrücken

 

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern sich nur noch wenige an die mehr als 4000 Männer, Frauen und Kinder, die als Kriegsgefangene oder zivile Zwangsarbeiter in Zweibrücker Industrie- und Handwerksbetrieben, beim Westwallbau, in der Landwirtschaft und in Privathaushalten arbeiten mussten. Ein Arbeitskreis der Volks­hochschule Zweibrücken hat sich unter Leitung von Gertrud Schanne-Raab dieses Themas angenommen.

 

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