Begegnungen mit Kunst sind oft dann am eindrücklichsten und beglückendsten, wenn sie ungeplant und unverhofft geschehen. So muss man Glück haben, um Manfred Michels’ Kunst erleben zu können denn seine Kunstobjekte sind vergänglich wie die Natur. Aus gefundenen Hölzern, Steinen oder Schnee komponiert er figürliche und abstrakte Kunstwerke. Dabei dient ihm die saarländische Landschaft keineswegs nur als überdimensionierter Ausstellungsraum oder schmückender Bildhintergrund. Mit seinen wohlüberlegten und teils sehr aufwendigen Manipulationen tritt er in Dialog mit Bergehalden, Wäldern und Gewässern. Die Landschaft selbst wird zum Kunstwerk.

 

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Bilanz und Perspektiven von Montanregionen im europäischen Vergleich

Auf dem Weg zur E-Mobilität und zum sogenannten grünen Stahl steht Deutschland ein massiver Strukturwandel bevor. Das betrifft insbesondere das Saarland mit seiner erfolgreich restrukturierten Stahlindustrie und seinen zahlreichen Arbeitsplätzen in der Autobranche.   

In dieser Situation lohnt sich der Blick auf die schwere Krise von Kohle und Stahl in den 1960er Jahren und dann vor allem wieder ab 1975. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über Ursachen, Entstehung und Verlauf dieser Strukturkrise und analysiert die Strategien zu ihrer Lösung.

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»Die Judenmadonna« erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Kunstwerkes und einer Liebe, die das Unmögliche überwindet. Golda, die Tochter einer jüdischen Familie aus Bergheim im Elsass gerät in eine folgenreiche Beziehung mit dem Colmarer Maler Martin Schongauer. Im Jahr 1473 bildet er sie als »Madonna im Rosenhag« ab. Doch Schongauer, wie die meisten seiner Zeitgenossen ein Judenfeind, ahnt nicht, dass seine Geliebte als Tochter eines jüdischen Rosshändlers geboren wurde. Als ihre Identität durch den Inquisitor Heinrich Institoris, den Verfasser des »Hexenhammers«, aufgedeckt zu werden droht, muss sie aus Colmar fliehen.

 

 

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Am 22. November des Jahres 2009 schloss das Redemptoristenkloster Bous nach 60 Jahren Wirkungszeit (1949-2009) für immer seine Pforten. Die Schaffung eines geeinten Europa auf christlicher Grundlage einte den schon damals weltweit vernetzten Redemptoristenorden mit der saarländischen Landesregierung, die unter Führung von Ministerpräsident Johannes Hoffmann eine europäische Saar wollte, um die Erbfeindschaft der Nachbarn Frankreich und Deutschland begraben und die europäische Zukunft der Länder bauen zu können. Dieser Gedanke begegnet an zahlreichen Stellen in der spannend zu lesenden Hauschronik, die in diesem Buch von Thomas Gergen erstmals ediert und kommentiert wird.

 

 

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Der Schriftsteller Anders Nieheim ist nach vierzig Jahren aus Berlin in seine saarländische Heimat zurückgekehrt. Nach der Ankunft versucht er, seinen Alltag neu einzurichten. Er besucht nach Jahren wieder Sankt Wendel und Saarbrücken. An die Stelle der Erinnerung tritt gleich­berechtigt eine fremde Wirklichkeit, die auch von seinen Träumen bedroht wird.

 

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Expressionismus – Eine Epoche und die Saarregion

»Ich will und muss bald weg von hier, für (hoffentlich) immer, ich möchte wieder die Landschaft wechseln, – es ist schon zum Kotzen! Ich werde jetzt zum nächsten Tonkünstlerfest einreichen, einfach um meinen grössten Bedürfnissen nachgeben zu können, – das Reisen und damit in die weite Welt zu kommen, zu atmen! [...] Überall stinkt es alldeutsch! Also heraus und weit weg!« (Erwin Schulhoff)

 

Expressionismus und Saarregion – ein bislang kaum bekannter Zusammenhang. Doch es gab sie: Autoren, die aus der Saarregion stammen oder zeitweise dort lebten und die in bedeutenden Verlagen und Zeitschriften des Expressionismus veröffentlichten.
  

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Wir freuen uns, mit wie viele faden tief einen neuen Gedichtband von Ulrike Bail vorstellen zu können.

In diesem Werk umkreist Bail die Sprache des Nähens, welche über die jahrhundertelange Geschichte dieser Kulturtechnik Wörter voller Assoziationen, Doppeldeutigkeiten und fast exotischer Schönheit geschaffen hat. Der Autorin gelingt es, die so poetische Sprache in Gedichte zu betten, welche sich um das Kitten, das Zerreißen und die Zusammenführungen zwischen Menschen und der Natur drehen.

 

 

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Lange war ungewiss, ob und in welcher Form die Abiturprüfungen in diesem Jahr des »Social Distancing« und der bundesweiten Schulschließungen würden stattfinden können. Gleiches gilt für die »Rede an die Abiturient*innen, die traditionell vor Publikum gehalten wird. Umso erfreuter sind wir darüber, dass Tilla Fuchs, die Literaturredakteurin des Saarländischen Rundfunks, Lukas Bärfuss, den Büchner-Preisträger des Jahres 2019 als Redner gewinnen konnte. 

 

Hier gehts zum Buch

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